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Donnerstag, 17.05.2012
Projekt Humboldt Cosmos University
Gründung einer Wissens-Universität auf Teneriffa
Vor allem berufserfahrene Akademiker und Wissenschaflter aus verschiedenen Fachrichtungen werden an der neuen Universität die Studenten unterrichten. Als Standort bietet sich Teneriffa aus mehreren Gründen an. Zum Beispiel ist das Klima mild, was der älteren Generation entgegenkommt. Auch das Hochgeschwindigkeits-Breitbandkabel sowie die bestehenden Verbindungen zu Afrika sing Argumente für diesen Standort.
Die Universität des Wissens setzt dabei auf das Wissen der „Silberrücken“. Das heißt, es werden gezielt berufserfahrene Akademiker und Wissenschaftler der unterschiedlichsten Fachrichtungen angesprochen. Multikulturell, gleichberechtigt, fächerübergreifend und unabhängig wird nach neuen Lösungsansätzen für aktuelle Probleme gesucht. Gerade die konzentrierte Kombination von Wissen, Erfahrung, Kreativität und Engagement soll den Weg in eine prosperierende Zukunft weisen. Von dem Wissen der älteren Generation, die sich im Ruhestand weiteren Projekten widmen möchte, anstatt sich zur Ruhe zu setzen, können und sollen die jungen Generationen profitieren. Voneinander lernen und miteinander neue Lösungsansätze finden, das ist die Devise.
„Wir sind sehr stolz darauf, dass die „Multiversity“ Humboldt Cosmos Universitiy sich gerade hier auf Teneriffa etablieren wird. Der Name Humboldt ist aufgrund des multidisziplinären Forschers Alexander von Humboldt, der vor mehr als 200 Jahren sechs wichtige Tage auf Teneriffa verbrachte und dabei Unglaubliches leistete, eng mit der Insel verbunden. Sein Bruder Wilhelm, Vorreiter und Gründer der Universität von Berlin, ist ebenfalls ein gutes Omen“ erklärte Inselpräsident Ricardo Melchior bei seiner Eröffnungsrede im Hotel Maritim Tenerife in Los Realejos.
Für Teneriffa als Standort sprechen, neben der Verbindung zu Humboldt, mehrere Faktoren. Zum einen das milde Klima, das gerade der älteren Generation sehr entgegenkommt. Außerdem die ökologischen und geographischen Besonderheiten, die Kooperationsbereitschaft seitens der Inselregierung, der Universität La Laguna, die eine große Rolle spielen wird, seitens des Martim Hotels und der FU-Sprachschule und dem Vorhandensein wichtiger wissenschaftlicher Institutionen, wie das Astrophysikalische Institut oder das Forschungszentrum für alternative Energien, ITER. Auch die im letzten Jahr abgeschlossene Installation des Hochgeschwindigkeits-Breitbandkabels sowie die bestehenden Verbindungen zu Afrika waren Argumente für den Standort Teneriffa. Der Präsident des New Club of Paris, Leif Edvinsson, ließ durchblicken, dass ihn auch die hervorragenden Golfplätze mit den schwarzen Bunkern überzeugten. Ernsthafter wies er darauf hin, dass das gesammelte Wissen der Mitglieder ein intellektuelles Kapital sei, dass zur Erneuerung und Belebung Europas genutzt werden könne. „Die Welt ist immer globalisierter und Spanien sollte gerade jetzt das akkumulierte Wissen von Fachleuten als Quelle zur Entwicklung neuer Strategien nutzen“, erklärte der Direktor der Universität La Laguna, Eduardo Domenich. Kreative und vielleicht auch zunächst verrückte Ideen, die Betrachtung komplexer Probleme aus verschiedenen Perspektiven sowie ein unlimitiertes Freidenkertum propagierte Warden Campbell vom kanarischen Astrophysikalischen Institut.
Neue Herangehensweisen und eine Evolution des Wissens sind die Motivation, weshalb Dr. Günther Koch, als Generalsekretär und Gründungsmitglied des New Club of Paris, sich für die neue Universitätsform einsetzt. Er kann sich in Zukunft auch für die Studenten neue Lernmodelle vorstellen, die sich zwischen Theorie und Praxis sowie zwischen trockenem Lehrstoff und anregendem Austausch mit lebens- und berufserfahrenen Kollegen bewegen.
In dem ersten Seminar wurde die geballte Energie zunächst auf mögliche Finanzierungs- und Realisierungsmodelle für die neue Universität gerichtet. Außerdem untersuchte ein Arbeitskreis die Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zwischen der deutschen und der spanischen Wirtschaft und stellte eine zeitnahe, positive Kehrtwendung in den Raum. Nähere Details werden in Kürze bekanntgegeben. Derzeit gehen die Gründungsmitglieder davon aus, dass es etwa noch drei Jahre dauern wird, bis ein fester Standort der Multiversity in Puerto de la Cruz etabliert sein wird.
Die Gedanken sind ja bekanntlich frei und genau das ist die wichtigste Basis der Freidenker des New Club of Paris. Die Idee, dass von Teneriffa Impulse ausgehen werden, die das Leben und Wirken der Menschen evolutionär und revolutionär verändern könnten, ist zumindest sehr motivierend.
Wer sich für den New Club of Paris interessiert, findet unter www.new-club-of-paris.org weitere Informationen.
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17.05.2012 - 









