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Samstag, 22.11.2008
Gut beraten beim PC-Kauf
Welches Gerät für welchen Zweck?
Ein neuer PC muss her. Der alte ist zu langsam oder stürzt ständig ab, da macht das Arbeiten und Spielen keinen Spaß mehr. Er muss der neusten Generation weichen. Vielleicht ist es aber auch der erste Computer, der nun endlich auch auf dem eigenen Schreibtisch stehen soll.
Gründe für den Kauf eines PCs gibt es einige, doch stets gleich sind die Fragen: Welcher ist der beste für die eigenen Ansprüche? Und: Worauf muss man beim Kauf achten?
Zum Surfen im Netz und für einfache Office-Aufgaben taugt jeder billige PC. Soll der Rechner aber auch für die Archivierung der eigenen Video- und TV-Aufnahmen herhalten, werden Musik-CDs digitalisiert oder wollen Sie gelegentlich ein neues Spiel ausprobieren, so steigen die Anforderungen an die Hardware-Basis.
Leistung ja, aber bitte leise!
Nicht unwichtig sind Verarbeitung und Ausstattung des Gehäuses. Soll einmal aufgerüstet werden, sind ein einfaches Handling und viel zusätzlicher Raum für Laufwerke, Lüfter und Festplatten wichtig. Ein zu lauter Rechner kann schnell den Spaß an Musik, Filmen und Spielen verderben. Die Lärmentwicklung sollte also unbedingt beachtet werden. Den größten Anteil an der Rechengeschwindigkeit des PC hat der Prozessor, er ist quasi der Motor des Computers. Aber nicht nur er alleine ist Garant für ein flottes System. Erst im Zusammenspiel mit leistungsfähigen modernen Systemkomponenten kann er seine volle Kraft entfalten. Daher sollte man sich nicht ausschließlich vom Prozessor und dessen Taktrate bei der Auswahl des Computers leiten lassen, sondern auch auf das Umfeld achten. Ein vermeintlich langsamer PC kann höher getakteten Kollegen leicht das Wasser abgraben, wenn ihm ideale Arbeitsvoraussetzungen geschaffen werden. Besonderen Einfluss haben dabei der Arbeitsspeicher, die Grafikkarte und auch die Festplatte. Es macht also nicht immer Sinn, zu dem schnellsten Prozessor zu greifen, zumal dieser überproportional teurer ist im Vergleich zu nur wenig langsamer getakteten Varianten. Denn leider gilt: Preis und Takt steigen nicht proportional. So kann ein Top-Modell, das nur zehn Prozent schneller rechnet als sein Vorgänger, locker dreißig Prozent mehr kosten. Wer also mit der Leistung des zweit- oder drittschnellsten Prozessors zufrieden ist, kann bares Geld sparen und büßt nur relativ wenig Rechenpower ein.
Die zwei verblieben Hersteller auf dem Prozessor Markt, Intel und AMD unterscheiden sich eigentlich nur durch die Namen ihrer neuesten Kreationen. Interessanter als die Frage des Herstellers ist die Frage nach den Prozessorkernen. So selbstverständlich wie früher ein Prozessor pro PC war sind heute solche mit zwei oder mehr Kernen. Zwar handelt es sich äußerlich immer noch um nur einen Chip, doch im Prinzip kann man mehrere Kerne mit entsprechend vielen Prozessoren gleichsetzen. Zwei Kerne bedeutet lediglich: Es werkeln zwei Prozessoren auf nur einem Chip. Damit kann der Computer sehr viel schneller rechnen, weil beide Kerne unabhängig voneinander unterschiedliche Aufgaben abarbeiten können. Ist ein Programm speziell auf den Einsatz mit mehreren Kernen optimiert, können sich diese die Arbeit teilen, sodass die Software deutlich beschleunigt wird. Zu erkennen sind die Prozessoren an Typenbezeichnungen wie Core (2) Duo sowie Quad bei Intel oder dem Namenszusatz X2 bei AMD. Ein 64 Prozessor ergibt eigentlich nur Sinn mit einem 64 Bit Betriebssystem. So gibt es sowohl von Windows XP als auch von Vista eigene 64 Bit Versionen. Aber die meisten Anwendungsprogramme laufen noch auf 32 Bit, Ausnahmen gibt es vor allem im Foto- und Videobereich. Da es aber bald keine 32 Bit Prozessoren mehr gibt, kann man ruhig schon einen 64 er kaufen, der macht das System zwar nicht schneller, läuft aber auf einem 32 Bit Betriebssystem problemlos.
Und die übrige Hardware? Sowohl im Bereich der Hauptplatine als auch bei den Festplatten und Laufwerken gilt: Springen Sie nicht auf jeden neuen Trend, viele (vermeintliche) Supertechnologien im Informatikbereich verschwinden oft genauso schnell wie sie gekommen sind. Wichtig ist allerdings, dass die „Innereien“ des neuen PC von Markenherstellern stammen, dann kann nämlich später einfach aufgerüstet werden und das System läuft stabiler. Was nützt schon der neue 4 GHz Prozessor wenn nach dem ersten Calima kein passender Kühlkörper mehr zu bekommen ist.
Am besten lassen Sie sich im Fachhandel beraten und ein kostenloses Angebot eines auf Sie zugeschnittenen PC Systems machen. Dort wird man Ihnen auch später helfen, wenn der neue PC mal nicht so will wie er soll.
Weitere Infos
Erik Zöller Computersysteme
Guargacho
Öffnungszeiten:
Montag – Freitag 9.00 – 18.00 Uhr
Samstag 9.00 – 13.00 Uhr
Telefon:
922 786 568
617 440 661
Internet: www.ezcom.es
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22.11.2008 - 












