Im Grillrestaurant „El Cordero“ in Guargacho kommen Lamm-Fans voll auf ihre Kosten, denn hier ist das Fleisch ausgesprochen zart, saftig und schmackhaft. Der Grund: Das kanarische Kurzhaarschaf Pelibuey wächst auf einer zum Restaurant gehörenden 130.000 Quadratmeter großen Bio-Finca in natürlicher Umgebung und unter streng kontrollierter, ökologischer Haltung auf.
Die Finca des El Cordero war eine der ersten, die auf den Kanaren die biologische Landwirtschaft einführte und diese mit der Schafhaltung kombinierte. In einem großen Wintergarten werden hier neben Bananen vor allem Papayas, Mangos, Melonen sowie Gemüse der Saison angebaut. Neben exzellenten Fleischlieferanten sind die Schafe des El Cordero nebenbei Produzenten von organischem Dünger, da die Pflanzenreste aus der Landwirtschaft als Viehfutter dienen. Ein sinnvoller und einleuchtender Kreislauf, der im Zuge von Spezialisierung heute leider nicht mehr oft gepflegt wird. Die ersten Siedler der Kanaren, die nordafrikanischen Berberstämme, brachten diese besonders robuste Schafart mit auf die Inseln. Christoph Kolumbus exportierte das Pelibuey später im 15. Jahrhundert auf seinen Reisen nach Mittel- und Südamerika und in die Karibik, wo es noch heute auf fast jeder Speisekarte zu finden ist. |