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Orientalische Köstlichkeiten im Paris Marrakech

In unmittelbarer Nähe der Playa del Duque, im Erdge­schoss des Einkaufszent­rums Paris, befindet sich das Restaurant des 39-jährigen Mostafa aus Fes (Marokko), der die längste Zeit seines Lebens in Lyon verbracht hat und vor neun Jahren Teneriffa zu seiner Wahlheimat gemacht hat.

Das Paris Marrakech hat auch Platz für private und geschäftliche Feiern
Das Paris Marrakech hat auch Platz für private und geschäftliche Feiern
Playa del Duque - 28.04.2008 - Inspiriert von den Einflüssen seiner  ori­entalischen Wurzeln und westlichen Erfah­rungen kreierte der ehemalige professionelle Volleyballspieler das Logo des Paris Marrakech: Die Säulen und Rundbögen einer marok­kanischen Moschee ver­schmelzen mit dem Pariser Eiffelturm zu einem Fantasie-Monument zweier Kulturen. „Marokko wurde im Laufe seiner Geschichte von vielen verschiedenen Völkern, Kul­turen und Religionen besiedelt und beeinflusst. Daher ist es nicht verwunderlich, dass man in marokkanischen Speisen Einflüsse aus der jüdischen, arabisch-islamischen, afrika­nischen und vor allem fran­zösischen Esskultur findet“, umschreibt Mostafa knapp das Wesentliche dieser exotischen Küche. Das Publikum im Paris Marrakech ist international und deshalb werden neben den typisch marokkanischen Gerichten auch mediterrane Speisen angeboten. Das Res­taurant hat Platz für insgesamt 100 Gäste und kann auch für Gruppen reserviert werden. Die Einrichtung ist orientalisch mit dunklen Holztischen, farben­frohen Teppichen, schumm­rigem Licht aus exotischen Lampen und dekorativen, marokkanischen Keramiktel­lern an den Wänden. Neben dem eigentlichen Restaurant gibt es noch einen Außenbe­reich im Stil eines orien­talischen Beduinenzelts mit viel arabischer Musik und Platz für circa 40 Personen. Hier kann man zu zweit oder mit einer Gruppe von Freunden auf stoffbezo­genen Bänken bequem eine Wasserpfeife Schischa rau­chen (zehn Euro) oder einfach einen Drink zu sich nehmen.

Auf der gut sortierten Cock­tailkarte (jeder Cocktail kostet 6,95 Euro) findet man unter anderem Klassiker wie Mojito, Gin Fizz und Caipirinha. Eine schöne Alternative ist auch ein Krug hausgemachte Sangria, entweder aus Wein (elf Euro pro Liter) oder die etwas nob­lere Variante aus Champag­ner (14 Euro pro Liter). Wer es gern spanisch-orientalisch mag, bestellt einfach die Kom­bination Sangria & Schischa für 22 Euro. Zur Einstim­mung auf den Abend gibt es zunächst eine Bauchtanzein­lage und auch während des ganzen Abends begleitet die Gäste traditionelle marokka­nische Musik im Hintergrund. 

Appetitlich werden die Gerichte auf bemaltem Tonge­schirr angerichtet und serviert. Auf der marokkanischen Spei­sekarte steht eine reichhaltige Auswahl an kalten und warmen Vorspeisen, wie zum Beispiel der pikante Auberginensalat oder Blätterteigtaschen gefüllt mit Meeresfrüchten (7,50 Euro). Als mediterrane Appetit­anreger empfehlen sich unter anderem Krabben­cocktail, Champig­nons in Knoblauch oder Muscheln. Die Hauptgerichte beste­hen überwiegend aus Fleisch und Fisch. Für den kleinen Hunger kann man wäh­len zwischen frischen Salaten, sämigen Suppen und verschie­denen Nudelgerichten.

Für die jüngeren Gäste gibt es Kinderteller für 4,55 Euro. Der Renner im Paris Marra­kech ist jedoch der Couscous in verschiedenen Variationen (mit Lamm, Hackfleisch oder vegetarisch), der in einem spe­ziellen Kochtopf, dem Gsâa, gekocht und mit Trockenfrüch­ten und wunderbaren Gewür­zen wie Koriander, Kreuz­kümmel, Ingwer oder Zimt zubereitet wird. Empfehlens­wert ist der Couscous Chou­micha (heißt übersetzt soviel wie Küchenchefin) mit Hack­fleischbällchen oder der Cous­cous Koutoubia (benannt nach einer berühmten Moschee in Marokko) mit Lamm und Gemüse. Das zweite, typische Gericht aus Nordafrika ist die Tajine, vorbereitet und serviert in einer gewölbten Schale aus Ton, deren Deckel sich nach oben verengt. „Damit wird das aromatische Gericht langsam und schonend im Ofen gegart“, erklären uns Kab­ira und Sabah, zwei der vier Schwestern aus Rabat, die in der offenen Küche in authen­tischer Kulisse die Gerichte aus ihrer Heimat zubereiten.

Zum Nachtisch gibt es neben arabischen Desserts, wie zum Beispiel einem Mix aus marokkanischem Gebäck (6,50 Euro), auch verschie­dene Eisvariationen. Der kräf­tige, marokkanische Rotwein aus dem Atlas, Sidi Brahim, ist als Begleiter zum Haupt­gang sehr zu empfehlen. Nach dem Essen serviert man zum Abschluss noch eine Tasse Minztee, garniert mit einigen interessanten Tipps und Infor­mationen aus erster Hand zu Marokko und seinen Tradi-tionen.

Das marokkanische Natio-nalgetränk wird in Marokko übrigens als Zeichen der Freundschaft angeboten und schmeckt im Paris Marrakech herrlich anregend und frisch. Alle Menschen mit Fernweh werden sich hier bestimmt wohl fühlen. Salâm oder Auf Wiedersehen! n
Von Karin Lachert

Restaurant Paris Marrakesh
C.C. Paris (Untergeschoss)
Playa del Duque (unterhalb des Hotels Gran Tacande)
Öffnungszeiten 13.00 – 1.00 Uhr              
Vorspeisen: ab 5,- €
Hauptgerichte: ab 11,50 €
Desserts: durchschnittlich 5,- €
Reservierungen: 922 717 698 und 670 699 250
Kreditkarten: alle gängigen


Bildergalerie: Orientalische Köstlichkeiten im Paris Marrakech
Das Paris Marrakech hat auch Platz für private und geschäftliche Feiern Das Nationalgetränk Marokkos, frischer Minztee, wird als Zeichen des Willkommens und der Freundschaft angeboten Im Beduinenzelt herrscht mit Bauchtanz und Wasserpfeife orientalische Atmosphäre Couscous Tefya mit Lamm, Rosinen, Kichererbsen, Mandeln und karamel­lisierten Zwiebeln
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