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Freitag, 05.12.2008
Autohersteller tun was für den Klimaschutz
Praktische Tipps für Autofahrer
Die internationalen Kraftfahrzeughersteller reagieren langsam aber sicher auf den Klimawandel. Sparsame Autos mit geringen CO2-Emissionen würden mittlerweile das Modellangebot dominieren, heißt es in einer Pressemeldung des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK).
Besonders die Mitglieder des Verbandes würden großen Wert auf die Umweltverträglichkeit ihrer Produkte legen. So kämen in Deutschland über 70 Prozent aller Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von 130 g/km oder weniger aus der Herstellung eines seiner Mitgliedsunternehmen.
Handlungsbedarf bestehe nun seitens der Bundesregierung, so Lange. Die Käufer müssten dazu motiviert werden, das hervorragende Angebot an sparsamen Modellen in ihre Kaufentscheidung einzubeziehen. Die Regierung müsse klare und schnelle Entscheidungen treffen, damit die Bürger die Initiative „Pro saubere Luft“ des VDIK unterstützten. Es müssten zusätzliche Anreize zum Kauf emissionsärmerer Fahrzeuge durch eine staatliche Förderung und durch eine neue KFZ-Steuer auf CO2-Basis gegeben werden. Nur durch den Austausch alt gegen neu sei es möglich, eine schnelle, nachhaltige Senkung der CO2-Emissionen zu realisieren.
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) wendet sich hingegen direkt an den Autofahrer und gibt folgende Tipps zum Spritsparen:
1. Nach dem Starten sofort losfahren
Den Motor ohne Betätigen des Gaspedals starten und direkt nach dem Start loslassen. Das Warmlaufenlassen des Motors vergeudet unnötig Kraftstoff.
2. Bei niedriger Drehzahl fahren
Bereits nach einer Wagenlänge sollte auf den zweiten Gang geschaltet werden. Bei Benzinmotoren kann man ab 2.000 Umdrehungen in den nächsthöheren Gang schalten, bei Dieselmotoren sollte bereits bei niedrigerer Drehzahl hoch geschaltet werden.
3. Vorausschauend fahren
Wer vorausschauend fährt, muss nicht ständig bremsen und wieder beschleunigen. Ausreichend Abstand halten.
4. Moderne Technik nutzen
Bergab den Fuß vom Gas nehmen – so nutzt man die Schubabschaltung. Das spart im Gegensatz zum Auskuppeln Sprit.
5. Motor im Stand abschalten
Bei Wartezeiten (im Stau) Motor abschalten. Bei modernen, betriebswarmen Motoren lohnt sich das bereits nach einer Wartezeit von weniger als zehn Sekunden.
6. Mit leicht erhöhtem Reifendruck fahren
Alle drei Wochen sollte der Reifendruck überprüft werden und um etwa 0,2 Bar höher liegen als die Angabe für das unbeladene Fahrzeug. Bei Beladung sollte der Druck entsprechend höher sein.
7. Ballast von Bord nehmen
Auto ausräumen und alles zu Hause lassen, was man nicht braucht. 100 kg weniger Gewicht entsprechen etwa 0,3 Liter weniger Verbrauch pro 100 Kilometer.
8. „Oben ohne fahren“
Dachträger und andere Aufbauten beeinträchtigen die Aerodynamik des Autos und sollten, wenn sie nicht gebraucht werden, abgebaut werden.
9. Stromverbraucher überlegt einsetzen
Elektrische Zusatzsysteme wie Radio, Lüftung und Ähnliches sollten nur eingeschaltet werden, wenn man sie braucht. Klimaanlage bewusst einsetzen.
10. Fahrzeug warten
Ein Auto muss regelmäßig gewartet werden, damit es optimal funktioniert. Verstopfte Luftfilter, verbrauchte Zündkerzen und ein schlecht eingestellter Motor zählen zu den Spritfressern. Ein verschmutzter Ölfilter und verschmutztes Motoröl können darüber hinaus den Motor schädigen.
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04.12.2008 - 











