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Freitag, 05.12.2008
Anlaufstelle für Waldbrandopfer
Die Inselregierung von La Gomera hält einen speziellen Arbeitsplan zur Beseitigung der Schäden für notwendig, die in den drei Nordgemeinden durch die jüngsten Waldbrände entstanden sind. Vor allem sind bedeutende Verluste in der Landwirtschaft, Viehzucht und Ökologie der Insel zu beklagen.
Inselpräsident Casimiro Curbelo sagte bei einem Besuch von Repräsentanten der kanarischen Regierung, dass rund zwei Millionen Euro nötig seien, um die Anbauflächen, Fincas und Infrastrukturen wiederherzustellen. Die Verluste in der Ernteproduktion übersteigen nach seinen Schätzungen drei Millionen Euro.
© www.gobcan.es
Curbelo forderte auch zum wiederholten Male einen Hubschrauber, der dauerhaft auf der Insel stationiert und damit jederzeit für solche Notfälle einsatzbereit ist. Weiterhin sprach er sich dafür aus, die ungeschützten Kabel der Stromversorgung durch verflochtene zu ersetzen und die Einsatzmannschaften der Feuerwehr zu komplettieren und zu modernisieren. Dieses bedürfe der Mitfinanzierung durch die kanarische Regierung.
Provisorische Anlaufstelle
Der Inselpräsident genehmigte ein Büro im Rathaus von Hermigua, das als provisorische Anlaufstelle für die von den Waldbränden Betroffenen dienen soll.
Vor allem sollen dort Familien unbürokratische und schnelle Hilfe erhalten, die bei den Bränden ihre Wohnung oder den lebenswichtigsten Hausrat verloren haben.
Hermigua war die Gemeinde La Gomeras, die am 26. April am meisten von den Waldbränden in Mitleidenschaft gezogen wurde. Insgesamt 292 Hektar Bananen- und Avocadoplantagen sowie Obstbäume wurden von dem Feuer vernichtet.
Verluste
Die Höhe der Verluste, die durch die Waldbrände verursacht wurden, betrug bei Redaktionsschluss rund 8,8 Millionen Euro. Insgesamt waren 27 Wohnungen und Häuser von den Waldbränden betroffen.
Weiterhin wurden Schäden an den Infrastrukturen und Verluste in der Landwirtschaft und Viehzucht registriert. Nach dem kanarischen Präsidenten, Paulino Rivero, besuchte auch die kanarische Landwirtschaftsministerin, Pilar Merino, La Gomera, um sich selbst ein Bild über die Situation zu machen. Dabei garantierte sie die zugesagten Hilfen für die betroffenen Familien.
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04.12.2008 - 






